Nutzungsbedingungen und Abonnementvertrag
Zuletzt aktualisiert: 13. September 2026
1. Vertragsparteien und Anbieterangaben
Dieser Vertrag kommt elektronisch zustande zwischen dem nachstehend bezeichneten Anbieter und der natürlichen oder juristischen Person, die sich für den Dienst Xaly.ai registriert (der „Abonnent“).
Firma: Voratrix Yazılım ve Yapay Zeka Teknolojileri Anonim Şirketi (der „Anbieter“)
Anschrift: Yakuplu Mah. Hürriyet Blv. Skyport Residence No: 1 İç Kapı No: 62, Beylikdüzü / İstanbul, Türkiye
MERSIS-Nr.: 0925134248300001 · Handelsregister-Nr.: 1156955
Finanzamt / Steuernummer: Beylikdüzü / 9251342483
E-Mail: info@voratrix.com · Telefon: +90 850 303 14 52
Die registrierende Person versichert, zum Abschluss dieses Vertrages im Namen des Abonnenten befugt zu sein.
2. Begriffsbestimmungen
- Dienst: der unter app.xaly.ai bereitgestellte Cloud-Softwaredienst, der die Kundenkommunikation über Telefon- und Nachrichtenkanäle mit künstlicher Intelligenz führt.
- Portal: die Verwaltungsoberfläche, über die der Abonnent den Dienst steuert.
- Paket: der vom Abonnenten gewählte Abonnementplan mit festgelegtem monatlichem oder jährlichem Entgelt und enthaltenem Leistungsumfang.
- Guthaben: vorausbezahlte Nutzungseinheiten. Guthaben ist ein Nutzungsrecht, kein Geld.
- Minute: die abrechnungsrelevante Gesprächsdauer; jede angefangene Minute wird voll gezählt.
- Endnutzer: der Kunde des Abonnenten oder ein Dritter, der im Namen des Abonnenten mit dem Dienst kommuniziert.
3. Vertragsschluss und Kontosicherheit
Der Vertrag kommt mit der Bestätigung des Registrierungsformulars oder der tatsächlichen Aufnahme der Nutzung zustande und gilt auf unbestimmte Zeit; die Abonnementperioden laufen unter diesem Rahmenvertrag.
Der Abonnent sichert zu, dass die bei der Registrierung angegebenen Daten zutreffend, aktuell und vollständig sind, und verpflichtet sich, sie im Portal aktuell zu halten. Mit falschen oder irreführenden Angaben eröffnete Konten können ohne Vorankündigung geschlossen werden.
Die Vertraulichkeit der Konto- und Zugangsdaten liegt in der Verantwortung des Abonnenten. Jede über das Konto vorgenommene Handlung gilt als vom Abonnenten vorgenommen. Der Verdacht eines unbefugten Zugriffs ist dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
Der Anbieter behält sich vor, für Administratorkonten die Zwei-Faktor-Authentifizierung verbindlich vorzuschreiben und verdächtige Sitzungen zu beenden.
4. Leistungsumfang und Änderungen
Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Paket. Der Anbieter behält sich vor, den Dienst weiterzuentwickeln, neue Funktionen aufzunehmen sowie bestehende Funktionen zu ändern oder einzustellen.
Würde die Einstellung einer Funktion die Nutzung durch den Abonnenten wesentlich beeinträchtigen, kündigt der Anbieter dies nach Möglichkeit mindestens fünfzehn Tage vorher im Portal oder per E-Mail an.
Testphasen, als Vorschau (Beta) gekennzeichnete Funktionen und kostenfreie Nutzungskontingente werden ohne jede Zusage bereitgestellt und können ohne Vorankündigung beendet werden.
5. Entgelte, Rechnung und Zahlung
Die Entgelte werden nach dem für das gewählte Paket veröffentlichten Tarif im Voraus berechnet. Die angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer; gesetzliche Steuern werden der Rechnung hinzugefügt.
Die Zahlung kann per Kredit- oder Debitkarte (über die Infrastruktur von PayTR), per Banküberweisung oder per Auslandsüberweisung (SWIFT) erfolgen. Kartendaten werden vom Anbieter weder eingesehen noch gespeichert; die Zahlung erfolgt auf der gesicherten Seite des Zahlungsdienstleisters.
Bei Überweisungen und SWIFT-Zahlungen wird die Leistung freigeschaltet, sobald der Betrag auf dem Konto des Anbieters eingegangen und der Beleg geprüft ist. Überweisungsgebühren trägt der Absender.
Die Rechnung wird nach Zahlung elektronisch an die hinterlegte E-Mail-Adresse übermittelt. Der Abonnent ist verpflichtet, die für eine ordnungsgemäße elektronische Rechnung erforderlichen Steuerangaben zutreffend anzugeben.
Bei nicht fristgerechter Zahlung ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen nach dem türkischen Gesetz Nr. 3095 sowie Beitreibungskosten zu verlangen.
6. Automatische Verlängerung und Preisänderungen
Das Abonnement verlängert sich zum Ende jeder Periode automatisch um dieselbe Laufzeit und dasselbe Paket. Der Abonnent kann die Verlängerung vor dem Verlängerungstermin im Portal oder durch schriftliche Mitteilung beenden.
Der Anbieter behält sich Tarifänderungen mit Wirkung zum Ende der laufenden Periode vor. Preisänderungen werden mindestens dreißig Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Der Abonnent kann die Verlängerung daraufhin beenden; kommt es zur Verlängerung, gilt der neue Tarif als angenommen.
Bereits für die laufende Periode gezahlte Beträge bleiben von späteren Preisänderungen unberührt.
7. Guthaben und Vorauszahlung
Guthaben sind Nutzungseinheiten innerhalb des Dienstes. Sie sind kein E-Geld, keine Einlage und kein Wertpapier. Sie können nicht in Bargeld umgewandelt, nicht an Dritte übertragen und nicht zwischen Konten verschoben werden.
Soweit nicht anders veröffentlicht, ist erworbenes Guthaben vierundzwanzig Monate ab Kaufdatum gültig. Nicht genutztes Guthaben verfällt danach ohne Erstattung.
Guthaben wird im Zeitpunkt der Nutzung abgebucht. Wird eine Abbuchung als Systemfehler festgestellt, wird der Betrag dem Guthaben wieder gutgeschrieben.
8. Ablauf der Laufzeit, Erinnerungen und Einschränkung
Der Anbieter informiert den Abonnenten vor Ablauf des Abonnements und beim Erreichen von Nutzungsschwellen. Diese Hinweise sind eine Serviceleistung; die Überwachung der Laufzeit obliegt dem Abonnenten, und der Nichtzugang einer Mitteilung befreit nicht von der Zahlungspflicht.
- Vor Ablauf der Laufzeit werden Erinnerungs-E-Mails versandt.
- Bei Erreichen von 80 %, 95 % und 100 % des Kontingents werden Warnungen versandt.
- Bei Ablauf wird eine kurze Nachfrist eingeräumt, während der der Dienst weiterläuft.
- Erfolgt in dieser Frist keine Zahlung, werden ausgehende Anrufe und Massenkampagnen gestoppt und die Annahme eingehender Anrufe und Nachrichten deaktiviert.
- Während der Einschränkung bleibt das Portal im Lesemodus zugänglich; der Abonnent kann Daten einsehen und exportieren.
- Nach Zahlung wird der Dienst noch am selben Tag freigeschaltet; verbleibende Restlaufzeit wird auf die neue Periode aufgeschlagen.
9. Nutzungsgrenzen und faire Nutzung
Jedes Paket wird mit Grenzen angeboten, etwa enthaltene Gesprächsminuten, gleichzeitige Anrufe, Anzahl der Benutzer und API-Anfragegrenzen. Eine Überschreitung der enthaltenen Minuten wird zum veröffentlichten Einzelpreis vom Guthaben abgezogen; reicht das Guthaben nicht aus, können keine ausgehenden Anrufe gestartet werden.
Zum Schutz der Infrastruktur kann der Anbieter Nutzungen mit außergewöhnlicher Last drosseln, vorübergehend einschränken oder den Wechsel in ein geeignetes Paket verlangen.
Als „unbegrenzt“ angebotene Positionen unterliegen der fairen Nutzung im Rahmen des üblichen Nutzungsverhaltens vergleichbarer Abonnenten.
10. Untersagte Nutzung
Der Abonnent darf den Dienst nicht für die folgenden Zwecke nutzen und stellt sicher, dass auch seine Benutzer dies unterlassen:
- Jede Tätigkeit, die gegen geltendes Recht, die öffentliche Ordnung oder die guten Sitten verstößt.
- Massenanrufe, automatisierte Wahlvorgänge oder kommerzielle elektronische Nachrichten ohne wirksame Einwilligung des Empfängers oder eine andere Rechtsgrundlage.
- Betrug, irreführender Vertrieb, Identitätsanmaßung oder die unbefugte Verwendung des Namens Dritter einschließlich des Anbieters.
- Die Nutzung des Dienstes als abschließende Entscheidungsinstanz ohne menschliche Aufsicht in haftungsträchtigen Bereichen wie medizinischer Diagnose oder Behandlung, Rechts- oder Anlageberatung sowie Notrufbearbeitung.
- Reverse Engineering oder Dekompilierung des Dienstes, Umgehung seiner Sicherheitsmaßnahmen sowie Last- oder Penetrationstests ohne Erlaubnis.
- Das systematische Sammeln der Ausgaben des Dienstes, um ein konkurrierendes KI-Modell zu trainieren oder einen vergleichbaren Dienst zu entwickeln.
- Weiterverkauf, Vermietung oder White-Label-Angebot des Dienstes an Dritte ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters.
- Die Veröffentlichung von Benchmark-Ergebnissen zum Dienst ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters.
11. KI-Ausgaben, Richtigkeit und menschliche Aufsicht
Der Dienst nutzt große Sprachmodelle und Sprachtechnologien. Deren Ausgaben sind probabilistisch: Antworten können unvollständig, unrichtig oder kontextfremd sein; Spracherkennung und -synthese unterliegen einer Fehlerquote.
Der Abonnent ist verpflichtet, die Eignung des Dienstes für sein Geschäft zu prüfen, Antworten auf seine eigenen Wissensquellen zu beschränken und verbindliche Angaben wie Preise, Verfügbarkeiten, Termine und Zusagen zu kontrollieren. Die abschließende Verantwortung für im Namen des Abonnenten erteilte Antworten trägt der Abonnent.
Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung der erzeugten Inhalte für einen bestimmten Zweck.
Der Abonnent hat für wichtige Anliegen die Übergabe an einen menschlichen Mitarbeiter einzurichten und die Endnutzer darauf hinzuweisen, dass Notrufe nicht über den Dienst bearbeitet werden.
12. Gesprächsaufzeichnung, Information und Einwilligung
Der Dienst kann Gespräche aufzeichnen und verschriften. Hinsichtlich der darin enthaltenen personenbezogenen Daten ist der Abonnent Verantwortlicher und der Anbieter Auftragsverarbeiter.
Die Information der Endnutzer nach dem türkischen Gesetz Nr. 6698 und dem geltenden Recht, die Einholung erforderlicher ausdrücklicher Einwilligungen, die Ansage der Aufzeichnung sowie die rechtmäßige Herkunft der Anruflisten obliegen dem Abonnenten.
Für Bußgelder und Ansprüche Dritter aus einem Verstoß gegen diese Pflichten haftet allein der Abonnent.
13. Dateninhaberschaft, Export und Löschung
Vom Abonnenten hochgeladene Unterlagen, Kundendatensätze, Gesprächsaufzeichnungen und Protokolle gehören dem Abonnenten. Der Anbieter verarbeitet sie ausschließlich zur Erbringung des Dienstes, zur Gewährleistung der Sicherheit und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten.
Der Anbieter verwendet Daten des Abonnenten nicht zum Training eigener KI-Modelle für allgemeine Zwecke.
Nach Vertragsende bleiben die Daten dreißig Tage exportierbar; danach werden sie gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Auf Wunsch erfolgt die Löschung früher.
Der Anbieter erstellt regelmäßig Sicherungen; gleichwohl ist der Abonnent gehalten, von geschäftskritischen Daten eigene Kopien vorzuhalten.
14. Geistiges Eigentum
Sämtliche Rechte an der Marke Xaly.ai, der Software, dem Quellcode, der Oberflächengestaltung, den Modellkonfigurationen, der Prompt-Bibliothek, den Sprachmaterialien und der Dokumentation stehen ausschließlich dem Anbieter zu. Dieser Vertrag räumt dem Abonnenten lediglich ein für die Dauer des Abonnements geltendes, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht ein.
Alle in diesem Vertrag nicht ausdrücklich eingeräumten Rechte verbleiben beim Anbieter.
Vom Abonnenten übermittelte Vorschläge, Rückmeldungen und Fehlermeldungen darf der Anbieter ohne Vergütung und ohne Namensnennung frei verwenden.
Der Anbieter holt die schriftliche Zustimmung des Abonnenten ein, bevor er dessen Namen oder Logo in einer Referenzliste verwendet; die Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden.
15. Verfügbarkeit, Wartung und Support
Der Anbieter unternimmt wirtschaftlich angemessene Anstrengungen für einen angemessen störungsfreien Betrieb, schuldet jedoch keinen unterbrechungs- oder fehlerfreien Betrieb.
Geplante Wartungsarbeiten erfolgen möglichst in verkehrsschwachen Zeiten und werden vorab angekündigt. Dringende Sicherheitsmaßnahmen können ohne Vorankündigung durchgeführt werden.
Eine zugesicherte Verfügbarkeit (SLA), Reaktionszeit oder ein besonderer Support gelten nur, wenn zwischen den Parteien eine gesonderte schriftliche Service-Level-Vereinbarung geschlossen wurde. Andernfalls erfolgt der Support über die veröffentlichten Kanäle innerhalb angemessener Zeit zu Geschäftszeiten.
16. Sperrung und Kündigung durch den Anbieter
Der Anbieter kann den Dienst in den folgenden Fällen ohne Vorankündigung ganz oder teilweise sperren und den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen:
- Die Zahlung erfolgt trotz eingeräumter Nachfrist nicht.
- Es liegt eine der in Ziffer 10 genannten untersagten Nutzungen vor.
- Es tritt eine Lage ein, die die Sicherheit oder Integrität des Dienstes oder der Infrastruktur oder die Nutzung durch andere Abonnenten gefährdet.
- Eine Entscheidung einer zuständigen Behörde oder eines Gerichts liegt vor.
- Über das Vermögen des Abonnenten wird ein Insolvenz-, Vergleichs- oder Liquidationsverfahren eröffnet.
17. Kündigung durch den Abonnenten und Erstattung
Der Abonnent kann die Verlängerung jederzeit im Portal beenden oder den Vertrag schriftlich kündigen. Die Kündigung wirkt zum Ende der laufenden bezahlten Periode; für diese Periode gezahlte Beträge werden nicht erstattet.
Bei einer vom Anbieter zu vertretenden wesentlichen Unterbrechung, die nicht in angemessener Zeit behoben wird, wird das auf die Unterbrechung entfallende Entgelt auf Verlangen der nächsten Periode gutgeschrieben.
Für Abonnenten mit Verbrauchereigenschaft bleiben die Widerrufsregelungen des Fernabsatzvertrages vorbehalten.
18. Gewährleistungsausschluss
Der Dienst wird im gesetzlich größtmöglichen Umfang „wie besehen“ und „wie verfügbar“ bereitgestellt. Der Anbieter übernimmt weder ausdrückliche noch stillschweigende Gewährleistungen, insbesondere keine Zusicherung der Eignung für einen bestimmten Zweck, eines unterbrechungs- oder fehlerfreien Betriebs oder des Eintritts eines bestimmten geschäftlichen Ergebnisses.
Es wird keine Zusage über die Zahl der über den Dienst erzielten Termine, Verkäufe oder Interessenten gegeben; Beispiele in Werbematerialien stellen keine Zusage dar.
19. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet nicht für mittelbare, zufällige oder Folgeschäden, einschließlich entgangenen Gewinns, Geschäftsausfalls, Rufschädigung, Datenverlusts, Ansprüchen Dritter und nicht realisierter erwarteter Einsparungen.
Die Gesamthaftung des Anbieters aus diesem Vertrag ist in jedem Fall auf die Beträge begrenzt, die der Abonnent in den drei Monaten vor dem anspruchsauslösenden Ereignis tatsächlich gezahlt hat.
Diese Beschränkungen gelten nicht für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit des Anbieters sowie für eine Haftung, die nach zwingendem Recht nicht beschränkt werden kann.
20. Freistellung
Der Abonnent stellt den Anbieter von allen Ansprüchen, Verfahren, Bußgeldern, Schäden und angemessenen Rechtsverfolgungskosten frei, die aus einer vertrags- oder rechtswidrigen Nutzung des Dienstes, aus der unterlassenen Information der Endnutzer oder Einholung ihrer Einwilligung, aus von ihm hochgeladenen Inhalten sowie aus rechtswidrig beschafften Anruflisten entstehen.
21. Höhere Gewalt
Erdbeben, Überschwemmung, Brand, Epidemie, Krieg, Terror, Cyberangriff, Generalstreik, Störungen der Strom- und Internetinfrastruktur, Ausfälle von Netzbetreibern oder Rechenzentren, Einstellung von Leistungen durch Drittanbieter, behördliche Anordnungen sowie außergewöhnliche Schwierigkeiten in der Hardwarebeschaffung gelten als höhere Gewalt.
Für deren Dauer sind die Pflichten der Parteien ausgesetzt. Dauert das Ereignis länger als dreißig Tage, kann jede Partei den Vertrag entschädigungslos kündigen.
22. Leistungen Dritter
Der Dienst arbeitet mit Infrastrukturen Dritter zusammen, etwa Telekommunikationsanbietern, Nachrichtenplattformen, Zahlungsdienstleistern sowie Kalender- und CRM-Anbietern. Deren Bedingungen, Preise und Ausfälle liegen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
Wird eine Leistung Dritter eingestellt oder ändern sich deren Bedingungen, kann der Anbieter die betreffende Funktion ändern oder entfernen; hieraus allein entsteht kein Kündigungs- oder Erstattungsrecht.
23. WhatsApp-Web-Verbindung (inoffizieller Kanal)
Xaly.ai bietet zwei WhatsApp-Anbindungen: die Meta WhatsApp Cloud API (offiziell) und eine WhatsApp-Web-Verbindung (inoffiziell). Die WhatsApp-Web-Verbindung bindet die eigene WhatsApp-Nummer des Abonnenten als verknüpftes Gerät an Xaly.ai an und verstößt gegen die Nutzungsbedingungen von WhatsApp/Meta; Meta kann solche Nummern ohne Vorwarnung vorübergehend oder dauerhaft sperren.
Dieser Kanal wird erst freigeschaltet, nachdem der Abonnent im Portal eine schriftliche Risikoübernahme bestätigt hat. Sämtliche unmittelbaren oder mittelbaren Schäden aus der Nutzung — einschließlich Nummernsperrung, Verlust von Nachrichten oder Daten, Geschäftsverlust oder Ansprüchen Dritter — trägt der Abonnent; der Anbieter übernimmt keine Gewähr und keine Haftung. Die Einholung wirksamer Einwilligungen aller Personen auf Versandlisten nach geltendem Datenschutz- und Werberecht (KVKK/DSGVO) obliegt dem Abonnenten.
24. Vertraulichkeit und Unterauftragsverarbeiter
Die Parteien sind verpflichtet, die im Rahmen dieses Vertrages erlangten Geschäftsgeheimnisse und vertraulichen Informationen zu schützen. Diese Pflicht besteht nach Vertragsende fort.
Zur Erbringung des Dienstes kann der Anbieter Unterauftragsverarbeiter in Bereichen wie Hosting, E-Mail-Versand, Zahlung und Kommunikationsinfrastruktur einsetzen. Einzelheiten der Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung und der KVKK-Information, die integraler Bestandteil dieses Vertrages sind.
Bei der Installation auf eigenen Servern (On-Premise) verbleiben die Daten in der Infrastruktur des Abonnenten; Betrieb, Sicherung und Sicherheit liegen dann in dessen Verantwortung.
25. Änderungen, Übertragung und Mitteilungen
Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern. Wesentliche Änderungen werden mindestens fünfzehn Tage vor Inkrafttreten im Portal oder per E-Mail bekannt gegeben; die weitere Nutzung nach diesem Zeitpunkt gilt als Zustimmung.
Der Anbieter darf Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag im Fall von Verschmelzung, Spaltung oder Betriebsübergang auf Dritte übertragen. Der Abonnent darf den Vertrag ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht übertragen.
Mitteilungen an die im Portal hinterlegte E-Mail-Adresse sowie Ankündigungen im Portal gelten als wirksame Mitteilung. Wird die Adresse nicht aktuell gehalten, gelten Mitteilungen als zugegangen.
Für Mitteilungen: info@voratrix.com
26. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Dieser Vertrag unterliegt türkischem Recht. Bei Streitigkeiten gelten die Bücher, Aufzeichnungen und elektronischen Aufzeichnungen des Anbieters als abschließender Beweis im Sinne des türkischen Zivilprozessgesetzes Nr. 6100.
Für handelsrechtliche Streitigkeiten sind die Gerichte und Vollstreckungsämter von İstanbul (Büyükçekmece) zuständig. Für Abonnenten mit Verbrauchereigenschaft bleibt die Zuständigkeit der Verbraucherschiedsstellen und Verbrauchergerichte im Rahmen der geltenden Wertgrenzen vorbehalten.
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen berührt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
27. Inkrafttreten
Diese Bedingungen treten mit der Registrierung oder der ersten Nutzung des Dienstes in Kraft und bilden zusammen mit der Datenschutzerklärung, der KVKK-Information, der Cookie-Richtlinie und — bei Verbrauchergeschäften — dem Fernabsatzvertrag ein einheitliches Ganzes.